Die Gerlinger Gesamtkirchengemeinde

Petruskirche Matthäuskirche Lukaskirche

Im Sommer 1998 beschlossen alle Mitglieder der Kirchengemeinderäte der Gerlinger Petrusgemeinde, der Lukasgemeinde und der Matthäusgemeinde einstimmig aufgrund der vorliegenden “Grundsätze der Zusammenarbeit” den Einstieg in das „Gerlinger Modell“. 

Mit diesem Beschluss wurde ein neues Kapitel in der Geschichte der Gerlinger Kirchengemeinden aufgeschlagen: Hatten sich Anfang der 60er Jahre zunächst die Matthäus- und dann die Lukasgemeinde als Tochtergemeinden von der Petrusgemeinde verselbständigt, und die Gesamtkirchengemeinde nur als lockerer Zusammenschluss der drei Gemeinden fortbestanden, so war nun ein neuer, engerer gemeinsamer Weg eingeschlagen worden.

Die Devise war und blieb dabei aber dennoch bis heute: „Soviel Selbständigkeit wie möglich, soviel Kooperation wie nötig.“

Sehr bewährt hat sich das sog. „Gerlinger Modell“ vor allem im Bereich der Finanzen - und dabei hat die Matthäusgemeinde als eine der kleineren Partnerinnen in den vergangenen Jahren häufig profitiert. 

Die gemeinsamen Aktivitäten in der Gesamtkirchengemeinde und das „Gerlinger Modell“ haben das Miteinander der Evangelischen in Gerlingen nachhaltig gefördert. So feiern Mitglieder aller drei Gemeinden regelmäßig miteinander Gottesdienst, sei es als Gottesdienst im Grünen z.B. an Himmelfahrt auf dem Schlossberg oder als Festgottesdienst am Oster- und Pfingstmontag in der Petruskirche. 

Im Zusammenspiel in der Gerlinger Ökumene hat sich das Miteinander der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde ebenso bewährt wie in der Vertretung im Gegenüber zur Kommune oder zu Vereinen und Schulen.